Top End

Das Gebiet im Norden zwischen Katherine und Darwin nennt man das Top End. Hier gibt es große Flüsse wie z.B. den Katherine River mit der Nitmiluk Gorges (Aboriginal Name nach einem Traumzeitwesen) und den Edith Falls (Leliyn). Wieder Natur pur – am Campingplatz begrüßte uns ein Sandwallaby

… bei den Edith Falls (Wasserfällen) entdeckt Seppi Schildkröten und er kann eine Schwarzkopf-Python vor dem Ertrinken retten. Die Geschichte dazu gibt´s daheim!

 

Im TERRITORY WILDLIFE PARK, Nähe Darwin konnten wir Tiere sehen die uns bis jetzt noch nicht vor die Kamera gekommen sind . – Wobei einer Todesotter möchte ich nicht begegnen!

Danke für eure tollen Kommentare, Gitti

Tipp: Die Straßenschilder auf der Seite werden mehr 😊

 

 

 

 

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Purnululu NP (Kimberley)

Berühmt ist der Nationalpark durch seine Bungle Bungle Range. Ein Gebirge aus rotgrauen gestreiften Sandsteindomen. Weiße haben das Gebiet erst vor ca. 40 Jahren entdeckt. Im bizzaren Flussbett des Piccaninny Rivers läuft man entlang der „versteinerten Bienenkörbe“ die ein bis zu 250 m hohes Gebirge bilden.

Zwischen den „Bienenkörben“ bilden sich Schluchten. – So führt der Cathedral Gorge Walk zu einer offenen Höhle. Die senkrechten Felswänden umrunden eine Fläche mit einem kleinen Wasserpool in der Mitte. Der Klang in der Höhle erinnert an einen Dom. Herrlich!

Im nördlichen Teil des NPs zeigt sich das Gebirge als steile Felswand aus orangem Konglomerat. Fächerpalmen säumen das trockene Flussbett entlang der Felsen. Hier kann man kleine Wanderungen zu den schmale Spalten (stellenweise nur 1 m breit) mit bis zu 100 m hohen, senkrechten Felswänden unternehmen.

Noch ein Wort zum Buschcamping! Um einen Nationalpark (die meistens sehr groß sind) zu besichtigen, übernachtet man auf Campsites im Park. Das sind Areale ohne Zaun mit freien Stellplätzen und Buschklos (meistens trocken). Aber sauber und benutzbar. die Australier sind stolz auf ihre „dunnys“. – Direkt am Campesite entdeckte Seppi den nachtaktiven Eulenschalm in seiner Tarnhaltung im Baum.

… morgen verlassen wir Westaustralien WA und reisen ins Northern Territory NT ein. Nochmal eine Zeitverschiebung von 1,5 Std. (7,5 Std. plus zu Deutschland) … bis bald eure Gitti!

Gibb River Road II

Gefängnisbaobab2Bevor man den kleinen Ort Derby (Beginn der Gibb-River-Road) erreicht, kommt man am sogenannten Gefängnisbaum (Boab Prison Tree) vorbei. Angeblich wurde der Baum ausgehöhlt um früher aboriginal Sträflinge darin gefangen zuhalten. Heute ist der Boab-Baum umzäunt, weil man ihn aus Repekt vor diesen Ort und seiner Geschichte nicht betreten soll.

Ein weiterer Nationalpark entlang der Gibb-River-Road ist der Tunnel Creek

Den Tunnel Creek eine 750 m lange Höhle kann man mit Stirn- oder Taschenlampe durchwandern. Der Weg führt teilweise im Wasser durch das Bachbett des Tunnels. Im Schein unserer Lampe konnten wir Scheren-Krabben und (nur Kleine!) Krokodile sehen. Am Ende des Tunnel sonnte sich ein großer Mertens-Wasserwaran und ließ sich von uns nicht stören. – Der Höhlentunnel wurde auch Schauplatz einer tragischen Aboriginalgeschichte. Jandamarra (1874-1897) ein aboriginal Widerstandkämpfer gegen die Weißen wurde am 1. April 1897 am westlichen Ausgang des Tunnel Creek, der 3 Jahre sein Versteck war, erschossen.

Eine weitere Schlucht mit herrlichem Wasserfall und Badepools (ohne Freshies!) ist die Bell Gorge. Wieder kleine Mertens-Wasserware und Schildkröten! – Dingos und Kraniche konnten wir entlang der Piste sehen.

… und es gibt sie doch … die Schlangenhalsschildkröte!

Schlangenhalsschildkröte

 

Gibb River Road I

Die Gibb-River-Road im Norden der Kimberleys ist eine 660 km lange Piste, ehemals als Viehroute von Derby nach Wyndham genutzt. Heute werden die Rinder in Roadtrains transportiert, dafür ist die Piste das „4WD-Abenteuer“ bei vielen Outback-Touristen. So auch für uns. Was sich die ersten Tage als leichte Fahr-Strecke (laut Seppi auch ohne 4×4 befahrbar) anfühlte, entwickelte sich nach 3 Tagen Regen zu einem kleinen Abenteuer. Die Fahrbahn war wie Schneematsch und es war nicht immer leicht die Spur zu halten. Außerdem gab es mehrere Wasserdurchfahrten. Die Tiefste ca.65 cm. Leider gibt´s kein Foto davon. Es war zu aufregend die Durchfaht zu wiederholen! (Gitti wollte nicht ins Wasser)

Die landschaftlichen Höhepunkte der Gibb-River-Road sind die Gorges (kleine Schluchten) beidseits der Straße. – Der Windjana Gorge NP beeindruckt durch hohe Felswände der Napier Range (Gebirge) und in der Schlucht lebende Australienkrokodile (Freshies). – für mich der Höhepunkt: eine Kängurumama hoppelte mit Baby im Beutel über den Campingplatz. – und ein Schrecken: im Buschclo leben 10 cm große Korallenfinger-Laubfrösche!

Außerdem konnten wir am Campsite Laubenvögel beobachten. Diese bauen aufwändige „Lauben“ aus Stöcken und Steinen um ein Weibchen zu beeindrucken. Die Laube dient nur zur Begattung. Das Weibchen baut das Nest für die Jungen in den Baum.- Ein Laubenvogel kam zu uns auf unseren Campingtisch und betrachtete unseren DINO sehr lange … wie wird wohl seine nächste „Laube“ aussehen?