Great Barrier Reef

Divers Dream 2 – Das Great Barrier Reef. Mit einer Länge von 2000 km und einer Breite von ca. 60 km ist das Great Barrier Reef das größte Riff der Welt und wurde deshalb zum Meeresschutzgebiet und UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. – Mit einem Tauchboot waren wir 3 Tage auf Tauchsafari.

Beim Abtauchen in eine faszinierenden Welt mit bizarren Korallen und Fischen in allen Größen und Farben genossen wir bei einer super Sicht von 20 – 30 m jeden Tauchgang.

Bei unseren insgesamt 10 Tauchgängen haben wir mehrmals kleine Riffhaie, Meeresschildkröten (immer wieder ein Highlight für mich) und Rochen gesehen. – und wieder bunte Schnecken! – Vom Nachttauchgang gibt´s leider keine Bilder. Das war aber ein Erlebnis – Auge in Auge mit einem Hai (ungefährlich) im Dunkeln unterm Boot!

Blubb blubb  eure Gitti

Blubb Blubb

 

 

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Kuranda und Küste

Unser nördlichster Punkt an der Ostküste war Cooktown. Durch den Regenwald, entlang der Küste mit wunderschönen Stränden, Mangroven und Meer. Aber leider, leider kein Badestrand! Es gibt Warungen wegen Leistenkokodilen (Salties) und Quallen. – Gut dass es kühl und zu windig war zum Baden.

In einem kleinen, privaten Zoo The Rainforest Habitat hatten wir die Möglichkeit Tiere, die in freier Natur nur schlecht oder garnicht zu beobachten sind, zu sehen. Wie z.B. den Helmkasuar (wird bis zu 1,50 m), ihn sieht man auf dem Weg durch den Regenwald nur auf Warnschildern am Straßenrand. – Im Lebensraum der Koalabären waren wir noch nicht.

Auch im Zoo beobachtet habe ich eine Känguru-Mama mit Ihrem Jungen, mal außen – mal im Beutel. Unglaublich wieviel Platz da ist, nur die Füße schauen noch raus!

Jetzt sind wir wieder in den Atherton Tablelands in Kuranda mitten im Regenwald. Außer am Boden kann man hier den Regenwald auch von der Luft aus einer Gondel der Skyrail bestaunen. Ein tolles Erlebnis!

Das Schild Australien Venom Zoo in Kuranda hat uns gelockt. – Eine Gruselkabinett bestehend aus einer Wellblechhütte mit  5 Giftschlangen, 3 Pythons und 3 Spinnen, zum „Fürchten“. – Aber Seppi durfte Fotos von 2 Pythons machen.

Neue Reisefreunde! – Auf dem Stuart Highway sind wir Hanne und Christian mit ihrem MAN-Truck aus Deutschland begegnet. Seitdem treffen wir uns – erst zufällig – jetzt verabredet – immer wieder. Wie hier auf dem Campingplatz in Cairns. Schön!!!

Hanne, Christian, Seppi und Gitti

 

 

 

 

 

 

Atherton Tableland

Das Atherton Tableland liegt parallel zur Ostküste im Hinterland von Cairns. Bevor 1870 die ersten Siedler kamen, war das gesamte Gebiet mit dichtem Regenwald bewachsen. Die Urwaldriesen brachten gute Erträge und wurden Baum für Baum von Holzfällern geschlagen. Bis heute sind die freien Flächen mit fruchtbaren vulkanischem Boden landwirtschaftlich genutzt. – Eine Ahnung vom ursprünglichen Regenwald bekommt man in kleinen Nationalparks. Hier läuft oder fährt man durch dichten Wald, vorbei an Wasserfällen und Bächen mit Baumfarnen, Würgefeigen, Cedern bewachsen mit Baumfarnen und Schlingplanzen, wunderschön.

Ein typisches Tier im Regenwald ist das Baumkänguru. Wir hatten Glück und konnten ein Weibchen mit ihrem fast ausgewachsenem Jungen (sieht man am dicken „Beutelbauch“) hoch im Baum beobachten.

… Achtung Suchbilder! – Was versteckt sich unter den Wasserpflanzen?

… ein Schnabeltier/ Platypus (Vorkommen nur an der Ostküste von Australien bis Tasmanien) ist neben dem Schnabeligel das einzige Säugetier das Eier legt. Die Jungen schlüpfen in Bruthöhlen und werden mit Milch aus Drüsen (kleine Zitzen) am Bauch der Mutter ernährt. Der „Entenschnabel“ ist  nicht fest sondern ledrig. – An einem kleinen Bach und in einem Billabong haben wir sie gesehen und Seppi hat das Platypus mit viel Geduld fotografieren können.

Was ich noch nicht erwähnt habe sind die Geräusche im Regenwald. Das Gezwitscher der vielen Vögel. Besonders beeindruckend ist das Rufen des Lachenden Kookaburra, eine Mischung zwischen Lachen und Affengeschrei!

Lachender Kookaburra

Bis bald, eure Gitti 

Tipp: Die Vogelbilder in der Bildergalerie werden mehr!

 

Sandover Highway nach Mount Isa

Die letzten Tage in Alice Springs und Umgebung waren verregnet. Kein blauer Himmel! Aber unser Dino hat jetzt seinen Kundendienst hinter sich und ist hoffentlich für die nächsten  12 500 Kilometer (2. Halbzeit) durch Australien fit.

Die Wartezeit in Alice verbrachten wir im Desert Wildlife Park … und im Cafe Watertank!

800 km (2 Tage Fahrtzeit) auf dem Sandover Highway brachten uns in die erste größere Stadt (Mount Isa) im Outback von Queensland. Der rote Sand vom Northern Territory  wechselte zum Braunen. Die Wüstenvegetation verwandelte sich in Farmland.

Mount Isa (Queensland) ist eine Bergbaustadt mit rund 23 000 Einwohnern. In den Bergbauminen werden Zink, Blei, Silber und Kupfer untertage abgebaut. Wobei Kupfer am ertragsreichsten gefördert wird. Bei einer Schau-Minenbesichtigung (3.5 Std) konnten wir uns vom extrem harten Arbeitsleben der Minenarbeiter ein Bild machen.

… und heute gab’s einen Grund den letzten „Schildie Wein“ zu trinken … Seppi ist 60

… DANKE für die vielen Glückwünsche, der Sepp(i)