Fraser Island II

Nachdem Zivilationsschock in Brisbane sind wir nochmal nach Fraser Island gefahren. Mit einer kleinen Autofähre setzen wir am südlichsten Punkt direkt am Strand auf die Insel über. Von da ab ist der 120 km lange Strand bei Ebbe durchgehend befahrbar. Außer Touristen fahren viele Australier auf die Insel zum Fischen. Der 4×4 Spaß lohnt sich, denn nur über die Strandpiste erreicht man das 1935 gestrandete Wrack Maheno und die Champagner Pools (die Flut sprudelt wie Champagner in die natürlichen Pools) am Waddy Point. – Ein junger Dingo spielte am Strand!

Auf unseren Weg zurück fuhren wir auf holprigen Sandpisten durch den herrlichen Wald von Fraser Island. Am Campground sahen wir wieder Buntwarane und bei einer kleinen Wanderung zum Lake Basing den Spitzkopf-Flossenfuß. – Im See hat Seppi leider keine Schildkröten gefunden dafür aber den fleischfressenden Sonnentau am Seeufer.

Lasst euch nicht täuschen, das „Südseewasser ohne Salz“ vom Lake McKenzie hat nur ca. 18 Grad. Trotzdem war ich drin!!!

Zurück am Festland wuschen wir in einer Waschanlage mit Unterbodenwäsche das „gefährliche“ Meersalz gründlich vom Dino ab. Wir hoffen unser Strandabenteuer hat keine Rost-Folgeschäden!

bis bald eure Gitti

 

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Brisbane

Brisbane (2 Mio. Einw.) ist die Hauptstadt von Queensland. Bei einer River Cruise auf dem Brisbane River, der sich wie ein Band durch die City schängelt, bekamen wir einen kleinen Eindruck von der Stadt. Büro- und Appartmenthochhäuser, aber auch großflächige Parkanlagen säumen das Ufer, somit spielt sich das Leben der Brisbaner am Fluss ab. – Das Wahrzeichen der Stadt ist die Story Bridge (1930), die wie die Harbour Bridge in Sydney, von John Bradfield geplant wurde.

Eine Hauptattraktion von Brisbane ist der Australia Zoo von Steve Irwin. Der australische Tierfilmer, auch bekannt als Crocodile Hunter, verunglückte 2006 durch einen Rochenstich. Durch den Zoo lebt er für viele Australier weiter.

… heute mal etwas kürzer, bis bald eure Gitti

Fraser Island

…ist die größte Sandinsel der Welt. Lange haben wir und unsere Reisefreunde Hanne und Christian überlegt ob wir nach Fraser Island fahren. Die Insel hat nur Sandpisten im Inland und Strandpisten (120 km lang) entlang der Küste. Salzige Strandpisten (mit 80 km/h befahrbar) sind die Hauptattraktion von Fraser Island, für uns aber wegen Rostgefahr am Auto tabu. Also sind wir mit nur durchschnittlich 15 km/h durch den Urwald von Fraser Island gefahren.- Unser Übernachtungsplatz war ein Campingplatz mitten im Wald mit riesigen Bäumen (Cauripines). Wunderbar!

Zu den landschaftlichen Highlights auf Fraser Island gehören die Lakes. Es gibt Seen mit braunem Wasser wie schwarzer Tee, die über dem Grundwasserspiel liegen, und Seen unter dem Grundwasserspiegel mit glasklarem Wasser. Die Sandstrände an den Seen sind strahlend weiß. – Der Lake McKenzie ist der schönste Badesee (wie Südsee mit Süßwasser) den ich je gesehen habe. – Und es gab Wasserschildkröten und Warane.

Auch die Bäche wie der Wanggoolba Creek, umrahmt von grüner Urwaldvegetation, haben glasklares Wasser.

Am dritten Tag auf Fraser Island überquerte ein Teppichpython (ca. 140 cm lang) unseren sandigen Fahrweg. Toll eine so schöne Schlange in freier Natur zu sehen. – Fast hätte ich Seppi nicht mehr von Fraser Island weggebracht!

… langsam geht unsere Reise dem Ende zu!

Gitti und Seppi am Lake Mackenzie
Bis bald eure Gitti und Seppi

 

 

Whale Watching

Ab Juli ist Walsaison an der Ostküste von Australien. Ein Grund für uns an einer Whale Watching Tour teilzunehmen. Mit einem Walbeobachtungsboot fuhren wir in die geschützte Platypus Bay vor Fraser Island. Hier bleiben die Buckelwale bis sie im November weiter in die Arktis ziehen. Von unserem Boot aus konnten wir ca. 10 verschiedene Buckelwale beobachten. Ganz nahe schwammen sie um das Boot oder tauchten darunter durch. Fast konnte man glauben sie hatten genauso Spaß an uns wie wir an ihnen. Ein tolles Erlebnis!

Delfinfütterung in der Tin Can Bay. Seit ein Fischer einen verwundeten Chinesischen Weißen Delfin SCARRY in der Bucht fütterte und somit gesundgepflegt hatte, kommen Delfine am Morgen in die Bucht um sich ein paar Fische zu holen. Es hat sich gelohnt früh aufzustehen – es waren vier Delfine (mit einem Jungen) da.

 

Eungella und Carnarvon NP

Auf einem kurzen Abstecher (wie die Australier sagen würden) von 1200 km ins Landesinnere, vorbei an Zuckerrohrfeldern, Minen und riesigen Viehweiden, besuchten wir die Nationalparks Eungella und Carnarvon Gorge.

Schon im Takarakka Bush Resort am Platypus Pool kam überraschend ein Azur Kingfischer zum Fischen vorbei, graue Riesenkängurus mit Baby im Beutel grasten am Campsite und abends im Dunkeln konnten wir endlich ein Echidna (Schnabeligel) sehen. Der Schnabeligel ist wie das Schnabeltier ein eierlegendes Säugetier.

Auf einem wunderschönen Weg beschattet durch Eukalyptusbäumen, Baumfarnen und Palmen und mehreren Flussüberquerungen wanderten wir ca. 12 km durch die Carnarvon Schlucht. Zwei Abzweige führen uns einmal zu einem Felsüberhang der Art Gallery mit Aborigine Zeichnungen und ein anderer zum Amphitheater einer oben offenen Höhle.

Auf unserer Rückfahrt zur Küste übernachteten wir am Broken River. Einem idyllischen, ruhigen Übernachtungsplatz wie wir ihn lieben.

… unsere Wege haben sich wieder mit Hanne und Christian gekreuzt. Sehr schön! Jetzt bleiben wir eine Zeitlang zusammen …

Dino trifft MAN

bis bald, eure Gitti 

Ostküste von Cairns bis Whitsundays

In der Nähe von Cairns besuchten wir einen privaten Waran- und Schlangenzüchter. Die artgerechte Haltung und seine prächtigen Tiere haben uns sehr gefallen.

Kurz danach begegneten wir wilden Waranen und Buschtriels bei der Brutpflege. Das Männchen hat mit großen Getöse seine Brut und sein Weibchen beschützt. Das war sehr beeindruckend!

In Townsville machten wir einen langer Spaziergang entlang des Stadtstrandes „The Strand“ (sehr schön!) bis zum Auqarium. Leider hält der Werbeslogan des reef HQ Aquarium, „weltweit das größte Riffaqurium“ nicht das, was er verspricht. – Am besten hat uns das Süßwasser-Aquarium mit Schildkröten und Schützenfischen gefallen.

Und heute waren wir mit einer Insel-Cruise auf den Whitsundays. Landschaftlich sind die Insel ein Traum. Whitehaven Beach, ein Strand mit ganz feinem, weißem Sand und türkisfarbenem Meer. – Aber absolut touristisch! – Für Seppi wie Rimini und Nizza im Doppelpack!

… auch touristisch aber unwiederstehlich für mich war die Möglichkeit ein Foto mit einem Koala. – I´m happy, eure Gitti

Koala mit Gitti