Sydney

Das Sydney Opera House (Wahrzeichen der Stadt) machte Sydney weltberühmt. Auf der Halbinsel Bennelong Point im natürlichen Hafenbecken von Sydney plante der dänische Architekt Jörn Utzon ein einzigartiges Bauwerk aus Beton. Über dem massiven Fundament als Basis „schweben“ weiße Segel aus Stahlbeton mit Keramikfliesen als Dachdeckung. Nach einer Bauzeit (mit Unterbrechungen) von 14 Jahren wurde die Oper 1973 von Queen Elisabeth eröffnet. Seit 2007 ist das Opernhaus auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. – Wir hatten das Glück die Oper bei Wolken, Sonnenschein und Gewitterstimmung zu erleben. – Wunderschön und sicher unvergesslich!

Die Krönung: Das Opernhaus am Abend und ein klassisches Konzert im großen Saal.

Ein schöner Fußweg von ca. 30 Min. vom Appartment zum Opernhaus führte uns durch den botanischen Garten. – Eine Oase mitten in der Stadt!

Das zweite Wahrzeichen von Sydney ist die Harbour Bridge (1932 eröffnet). Die schwerste und weiteste Bogen-Brücke (Spannweite zwischen den Pfeilern 503m) der Welt. Konstrukteur war Dr. John Bradfield, der auch die Story Bridge in Brisbane geplant hat. Das Opernhaus und die Hafenbrücke machen Sydney unverwechselbar. – und sind somit Fotomotiv Nummer 1.

Nach überwiegend Natur, Landschaft und Tieren auf unserer Reise durch Australien war Sydney ein städtebauliches Highlight am Ende unsrer Auszeit. – hauptsächlich für mich!

Ja, das war´s!- Ein halbes Jahr Auszeit ist zu Ende! Wir hatten eine wunderschöne Zeit mit tollen Naturerlebnissen, Reisefreunden und Australiern (no worries) in einem großen, außergewöhnlichen, tollen Land.

Thank you Australia – bye bye!

Was nicht fehlen darf, ein herzliches Dankeschön an unsre Lieben (Familie und Nachbarn) zu Hause. Die treuen Kümmerer für Haus und Haustiere, durch die wir sorglos reisen konnten. – und Danke an alle Follower und den zahlreichen Kommentarschreibern auf unserem Reiseblog! – Es hat Spaß gemacht für uns und euch zu bloggen!

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bis bald daheim, eure Gitti und Seppi

   (Ende Sept. 2016)

 

 

 

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Auszeit Ende für Dino

Auf einem Campingplatz in Wollongong (Hafen Port Kembla) 80 km südlich von Sydney haben wir 3 Tage lang Dino gewaschen. Innen und Außen! – Außerdem liesen wir unseren Reisegefährten in einer „professional car washing“ mit Hochdruckreinigern waschen – von außen, unten und den Motor. Trotzdem war Seppi noch ein paar Stunden unter dem Auto um den verkrusteten Lehmstaub der Gibb River Road (erinnert ihr euch?) aus allen Ritzen und Ecken zu entfernen. – Das war notwendig, denn auch für die Rückverschiffung muss das Auto frei von Staub, Samen und Insekten sein.

Die Autoabgabe (von Seppi mit notwendigen Sicherheitsschuhen für 30 Min., extra gekauft!) im Hafen Port Kembla war reibungslos. Der Dino steht für die Rückverschiffung bereit. Da der Fahrweg des Frachtschiffes diesmal durch den Panamakanal führt, umrundet unser Dino einmal die Welt. Planmäßig ist er erst am 12. Dezember in Bremerhaven. – Ohne Dino, der ein halbes Jahr unser Zuhause war, fühlten wir uns am Bahnhof von Wollongong mit unseren Koffern und Taschen obdachlos!

Unser Fahrtweg 23 ooo km durch Australien ist zu Ende! – Abschied von Campingplätzen (zuletzt mit Koalas in den Bäumen) und fast menschenleeren Stränden. – Der Zug brachte uns in 2 Std. nach Sydney. Hier wohnen wir noch 1 Woche in einem kleinen Appartment in der City.

Bis bald – aus Sydney! eure Gitti

P.S. Die Seiten „Straßenschilder“ und „Bildergalerie/ Vögel aus Australien“ sind aktuell!

Regenwald bis Byron Bay

Springbrook, Lamington und Dorrigo National Park sind Teile des Gondwana Rainforests of Australia. Der Name steht für mehr als fünfzig Restregenwälder in New South Wales und im südöstenlichen Queensland, anerkannt und geschützt durch Weltkulturerbe-Status. Die Parks haben wir auf vorgegebenen Wegen durchwandert. Wir waren fasziniert von dem dichten, grünen Wald mit riesigen Bäumen, klaren Wasserfällen und Geräuschen, wie Vogelrufen und Rascheln in den Bäumen. Großes Glück war, dass wir den seltenen Albert´s Leiervogel gesehen haben!

Da man die Tiere im Regenwald oft nur hört und nicht sieht, freuten wir uns über die „Besucher“ am Regenwald-Campground.

Wieder an der Küste ist unser Ziel Byron Bay. Die kleine Landzunge mit Leuchtturm gilt als östlichster Punkt Australiens. Auf dem Weg zum Leuchtturm sahen wir von verschiedenen Lookouts aus Buckelwale, Delfine und Surfer. Das ist nicht außergewöhnlich an der Ostküste. Eher normal, besonders die Wellenreiter!

… nur noch 500 km bis Sydney, bis bald Gitti und Seppi

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